Opernale e.V.

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Newsletter September 2023

Newsletter September 2023

Liebe Freund*innen der OPERNALE, sehr geehrte Damen und Herren,

Da sind wir wieder. Nach einer langen und ausgiebigen Sommerpause freuen wir uns mit den schönen Herbsttagen Neuigkeiten berichten zu dürfen.

Dorfplatzständchen

Da das OPERNALE Festival – wie Sie es kennen und lieben – dieses Jahr aus finanziellen Gründen nicht stattfinden konnte, ließen wir uns eine Alternative einfallen, um dennoch Kultur aufs flache Land zu bringen. So veranstalteten wir im Sommer vier „Dorfplatzständchen“ in Vorpommern: In Horst und Stahlbrode begeisterten Robert Meyer am Theremin und Benjamin Saupe am Klavier die Zuschauer*innen. In Leyerhof und Gristow sorgten Joana Rueffer (Gesang) und Karen Salewski (Akkordeon/Gitarre) mit einer Mischung aus Schlagern, Chansons und Volksliedern für beste Stimmung. Quasi eine Mini-OPERNALE, die mehrere hundert Besucher*innen anlockte und auch schon für Nachahmung sorgte.

Mit freundlicher Unterstützung aus dem Vorpommernfonds.

©Elisabeth Becker

OPERNALE Spezial – HAUPTSACHE GESUND-Mensch!

In Zusammenarbeit mit der T!Raum-Initiative der Universität Greifswald arbeiten wir erstmals kollektiv an einem interaktiven Theaterstück zum Thema Gesundheit. Unter dem Motto „One health“ (eine Gesundheit) werden dabei die Beziehungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt untersucht mit dem Ziel, diese nachhaltig zu verbessern. Am vergangenen Wochenende trafen wir uns mit unseren Künstler*innen: Katja Klemt, Claudia Roick und Benjamin Saupe im Gutshaus Dönnie zum ersten inhaltlichen Aufschlag rund um die körperliche, mentale und soziale Gesundheit des Menschen. Aber was heißt gesund? Und ab wann genau ist man eigentlich krank? Und wer oder was hilft einem da am besten weiter? Tausend Aspekte und ebenso viele Fragen türmten sich vor uns auf und nicht zuletzt: Wie können wir das auch noch mit Mitteln des Theaters darstellen? Drei Tage später – diverse körperliche Übungen, intensive Diskussionen, viel Musik und 47 beschriebene Karteikarten weiter – sind wir schon ein ganzes Stück in der Stückentwicklung vorangekommen. Mehr werden wir an dieser Stelle nicht verraten. Aber bleiben Sie ruhig neugierig, bis Sie an dieser Stelle mehr zu lesen bekommen.

So viel ist schonmal sicher: Am 5. April 2024 findet die Premiere von „HAUPTSACHE GESUND-Mensch!“ in Räumen der Universität Greifswald statt.

Weitere Termine sind:

So. 07.04.24 in Klein Jasedow

Do 18.04.24 in Bröllin

Fr 19.04.24 in Jarmen

Sa 20.04.24 in Ribnitz-Dammgarten

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

© Elisabeth Becker

Neue Studentische Hilfskraft in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Elisabeth Becker

Nun darf ich mich als Autorin dieses Newsletters auch vorstellen: Ich bin 1999 in Stralsund geboren und in Grimmen aufgewachsen. Ich besuchte die Regionale Schule Robert Koch in Grimmen und absolvierte mein Abitur in Stralsund. Seit 2020 studiere ich Musikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Universität Greifswald. Meine Zeit mit der OPERNALE reicht aber schon lange zurück. 2013 kauften meine Eltern und ich eine der ersten OPERNALE-Aktien für die „Bettleroper“. Kurz darauf verteilte ich schon OPERNALE-Flyer in Grimmen. Beim Newcomerkonzert der OPERNALE in Griebenow 2016 trat ich mit meiner Gesangspartnerin als Duo auf. Im Jahre 2021 schrieb ich mit meinen Kommilitonen aus dem Kurs „Schreiben über Musik“ unter der Leitung von Verena Liu einen Text für das Programmheft „Luise Greger“. Beim OPERNALE-Festival 2022 durfte ich das Opernale-Team als Praktikantin für Konzert- und Veranstaltungsmanagement unterstützen. Da es mir so gut gefiel und ich scheinbar auch einen ganz guten Eindruck hinterlassen habe, durfte ich meine Vorgängerin in der Pressearbeit Ute Schindler, die nun in ihre verdiente Rente gehen konnte, ablösen.

Nun hat Therése, unsere fleißige Projektmitarbeiterin, ein paar Fragen an mich, die ich natürlich gern beantworte:

Therése: Was war deine erste OPERNALE? Wie alt warst Du da?

Elisabeth: Meine erste OPERNALE bei der ich im Publikum saß, war 2012 mit den Bettlerdamen. Ich war erst 12 Jahre alt und total beeindruckt. Die Stimmen von Amelie Saadia, Barbara Ehwald und Katja Klemt im Griebenower Schloss haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sodass wir viele weitere OPERNALE-Festivals besuchten.

Therése: Spielst Du ein Instrument oder singst Du? Wer ist dein*e Lieblingskomponist*in?

Elisabeth: Ich habe mit 10 Jahren angefangen, Gitarre zu spielen und dazu zu singen. Auf dem Klavier kann ich mich leider nur laienhaft begleiten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden! Ich singe für mein Leben gern, egal ob Oper, Jazz, Pop- oder Rockmusik. Von allen Komponist*innen, die ich kenne und liebe muss ich gestehen, dass Mozart mich immer noch am meisten beeindruckt. Meine erste Oper war damals die Zauberflöte und sie hält bis heute eine wichtige Stelle in meinem Herzen.

Therése: Was liebst Du an deiner Arbeit beim OPERNALE-INSTITUT?

Elisabeth: Die Vielseitigkeit meiner Aufgaben. Dass ich eben nicht nur stille Beobachterin bin, sondern dass ich mitmachen darf und sogar dazu ermutigt werde. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist, dass meine Meinung und meine Ansichten tatsächlich gehört werden. Hier werden Entscheidungen kollektiv getroffen. Das hatte ich bisher in noch keinem anderen Umfeld erlebt. Und natürlich die Arbeit so dicht an Musiktheater. Ich liebe das Musiktheater.

Therése: Danke für die Antworten und nochmal herzlich willkommen, Elisabeth!

© Lena Hollatz

In diesem Sinne verbleiben wir mit herzlichen Grüßen
Ihr OPERNALE Team

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Newsletter Juni 2023

Newsletter Juni 2023

Liebe Freund*innen der OPERNALE, sehr geehrte Damen und Herren,

nun gibt es endlich wieder Neuigkeiten aus dem Opernale INSTITUT für Musik & Theater in Vorpommern zu berichten und voilà, da sind sie:

Dorfplatzständchen

Schon immer haben wir Musik aufs Land gebracht. Das machen wir auch in diesem Sommer, nur etwas kleiner und feiner im neuen Format der Dorfplatzständchen. Mit unseren Stammkünstler*innen Benjamin Saupe, Joana-Maria Rueffer und Karen Salewski geht es an Häfen und auf Dorfplätze in Vorpommern. Den Auftakt dieser Reihe macht Benjamin Saupe an der Ney-Flöte mit seinem Kollegen Robert Meyer am Theremin am Sonntag, den 11.06.23 um 11.00 Uhr in Horst b. Grimmen auf dem Platz vor der Kirche zur 700 Jahrfeier des Ortes.

Weitere Termine sind:

mit Karen Salewski und Joana-Maria Rueffer: 

01.07.23 um 15 auf dem Dorfplatz in Leyerhof
02.07.23 um 15 Uhr am Hafen von Gristow

mit Benjamin Saupe und Robert Meyer: 

09.07.23 um 15 Uhr am Hafen von Stahlbrode

Alle Auftritte sind kostenfrei und für jeden zugänglich. Kommen Sie vorbei und verweilen ein bisschen!

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Fonds für Vorpommern und des östlichen Mecklenburgs 

©Elisabeth Becker

AHOI Greifswald!
Am 21.06.2023 um 16 Uhr tritt unser unschlagbares Hafenduo im Hof des St. Spiritus in Greifswald im Rahmen der Fête de la musique auf:
Wirtin Sunny und Küchenhilfe Tina, zwei Frauen im besten Alter, streiten in ihrer Kneipe übers Gehen oder Bleiben in Vorpommern und darüber, ob Oper oder Schlager besser ist. Das geschieht spritzig verbal und natürlich musikalisch vielfältig vom maritimen Schlager bis zur Opernarie auf hoher See. Viele Evergreens in dichter Abfolge wie „Ein Schiff wird kommen“, „Seeräuber Jenny“, „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“, „Sentas Ballade“, „Blau wie das Meer“ „Surabaya Jonny“ u.v.m. verpassen Ihrem Emotionshaushalt eine wahre Kneippkur.
Das Stück entstand 2020 anlässlich des Landes-Jubiläums „30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern“ und geht seitdem auf maritime Kneipentour von der Peene über die Trebel bis zur Recknitz. Nun also erstmals am Ryck: AHOI! Mit den Opernale-Solistinnen Joana-Maria Rueffer (Schauspiel & Gesang) und Karen Salewski (Akkordeon, Gitarre & Gesang).
Nähere Informationen: https://www.kulturzentrum.greifswald.de/event/fete-de-la-musique-im-st-spiritus-mit-radio-98eins/

© Henriette Sehmsdorf

Möchten Sie einen Vorgeschmack?
Unser Trailer für das Hafenduo ist ab jetzt auf YouTube. (YouTube Trailer gleich hier verlinken)
Ob für Geburtstagsfeiern, Jubiläen oder weil sie Ihren Angestellten etwas Besonderes bieten wollen. Das Opernale Hafenduo bringt gute Laune, etwas Nostalgie und vor allem Vorfreude auf das, was das Leben uns noch Schönes zu bieten hat.
Buchen Sie jetzt unter: buero@opernale.de

©Susanne Henne

Aussichten auf kommende Projekte: OPERNALE special – Hauptsache gesund!
Immer wieder werden wir gefragt, wann denn mit dem nächsten OPERNALE-Festival zur rechnen ist. Leider können wir dazu keine Aussage treffen, da wir seit Monaten auf einen Zuwendungsbescheid des Fördermittelgebers warten.
Aber währenddessen sind wir nicht untätig und konzipieren andere spannende Projekte! Wir freuen uns sehr, Partner der T!Raum-Initiative der Universität Greifswald zu sein, die mit einem mehrjährigen Projekt Vorpommern zu einer gesundheitsfördernden Region gestalten will. Unter dem Motto „One health“ (eine Gesundheit) werden dabei die Beziehungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt untersucht mit dem Ziel, diese nachhaltig zu verbessern. Wir bringen unsere Erfahrungen langjähriger Kulturarbeit auf dem Land ein und stellen diese zum ersten Mal in den Dienst der Wissenschaft. Das heißt, wir tragen die Anliegen und Forschungsergebnisse der Wissenschaft dorthin, wo die Menschen leben. Das machen wir natürlich mit unseren altbewährten Mitteln, mit denen des Theaters.
Unsere erste Stückentwicklung heißt „Hauptsache gesund – Mensch!“ und wird im April 2024 mit den Künstler*innen Claudia Roick, Katja Klemt und Benjamin Saupe – alle aus verschiedenen OPERNALE-Produktionen der letzten Jahre bekannt – aufgeführt werden. Freuen Sie sich also schon jetzt auf einen spannenden Abend, der verschiedene Aspekte der menschlichen Gesundheit auf performative, innovative und partizipative Weise durchpflügt. Zu viele Fremdworte? Keine Sorge! Sie werden mitgenommen in eine unterhaltsame Inszenierung zu einem Thema, bei dem jeder ein Experte ist und etwas zu sagen hat.
Am 5. April 2024 findet die Premiere in Räumen der Universität Greifswald statt. Weitere Termine und Orte folgen.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung