Opernale e.V.

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Newsletter Dezember 2023

Newsletter Dezember 2023

Liebe Freund*innen der OPERNALE, sehr geehrte Damen und Herren,
nun steht schon wieder Weihnachten vor der Tür und das neue Jahr klopft auch schon an, Zeit für Rückblicke und Ausblicke und den innigen Wunsch, miteinander in Kontakt zu bleiben. In unserem letzten Briefchen hatten wir es angekündigt: die nächste OPERNALE hat ein etwas anderes Format und bekommt deshalb den Untertitel SPEZIAL.

OPERNALE SPEZIAL 2024

OPERNALE SPEZIAL 2024 HAUPTSACHE GESUND ‽ Teil 1: Mensch

Wir bringen Gesundheit ins Spiel

Gemeinsam, gut gelaunt und hoffentlich gesund: Benjamin Saupe, Claudia Roick, Katja Klemt ©Elisabeth Becker

Was bleibt und was ändert sich im Vergleich zur „klassischen“ OPERNALE?

Als stolzer Projektpartner der Initiative T!Raum One-Health-Region Vorpommern erarbeiten Künstlerinnen und Künstler der OPERNALE erstmals kollektiv einen Theaterabend zum Thema Gesundheit und durchpflügen dazu auf performative und partizipative Weise verschiedenste Aspekte, wie: Ab wann ist man eigentlich gesund? Wer oder was hilft, wenn etwas fehlt? Was muss sich ändern, damit Gesundheit für alle einen zentralen Stellenwert hat? Unsere Künstler*Innen steigen dafür in den Ring des gesellschaftlichen Diskurses, bewaffnet mit diversen Mitteln aus dem großen Arsenal von Musik und Theater und laden alle dazu ein, aktiv an den künstlerischen Behandlungen teilzuhaben. Die klassische Trennung zwischen Zuschauerraum und Bühne ist aufgehoben und alle werden ermutigt, ihr eigener Experte beim Thema Gesundheit zu sein.

OPERNALE SPEZIAL ist also ein hybrides Format aus unseren Instituts-Handlungsfeldern Erforschen, Bildung und Teilhabe. Der festliche Charakter einer Uraufführung zu einem regionalen Thema und das Tour-Format zu verschiedenen Mitveranstaltern im ländlichen Raum von Vorpommern bleiben hingegen erhalten.

Der Besuch dieses ungewöhnlichen Abends ist nur nach Terminvergabe, sprich einer Anmeldung möglich. Termine können ab dem 04.01.24 gebucht werden unter karten@opernale.de oder 038333-88512 (Mo + Do 9-14 Uhr).

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Spenden sind uns sehr willkommen.

Freitag, 5. April 2024 – Hörsaal Alte Frauenklinik Greifswald – 19 Uhr

Sonntag, 7. April 2024 – Europäische Akademie der heilenden Künste Klein Jasedow – 17 Uhr

Donnerstag, 18.04.2024 – International Art Research Location Schloss Bröllin – 19 Uhr

Freitag, 19.04.2024 – Kulturzentrum Jarmen – 19 Uhr

Samstag, 20.04.2024 – Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten – 19 Uhr

 

Im Anschluss an jede Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, mit uns und Mitgliedern der One Health Initiative ins Gespräch zu kommen.

In Vorbereitung: unsere nächste „klassische“ OPERNALE

Sidonia von Borcke oder die Kleine Eiszeit

Natürlich sind wir auch dabei, ein klassisches OPERNALE-Thema – das in der Regel weiblich ist und einen starken Bezug zu Pommern hat – zu einem neuen Stück zu formen. Im Gegensatz zu unseren meist in Vergessenheit geratenen Protagonistinnen früherer OPERNALEN wie Sibylla Schwarz, Alwine Wuthenow und Luise Greger haben wir diesmal eine legendäre Berühmtheit am Wickel: Sidonia von Borcke (1548-1620), die als Hexe angeklagte und hingerichtete pommersche Adlige, der man posthum auch die Schuld am Aussterben des herzoglichen Greifengeschlechts († 1637) gab. Seitdem geht es bekanntlich mit Pommern bergab. Grund genug für uns als künstlerische Patrioten, der Legende nachzugehen, die blütenreiche Rezeptionsgeschichte einer angeblichen Liebesgeschichte zu durchforsten, in den umfangreichen Prozessakten zu stöbern und uns nach und nach ein Bild von den Umständen der Zeit zu machen, in der die eigenwillige Frau, die nie geheiratet wurde, lebte. Soviel können wir jetzt schon sagen: Es war damals sehr kalt in Deutschland!

Zu weiteren Aufklärungszwecken begaben sich Ende November unsere Mitarbeiterinnen Therése und Elisabeth auf Sidonias Spuren nach Szczecin (Stettin) und Marianowo (Kloster Marienfließ):

Das Kloster in Marianowo, wo Sidonia von 1604-1620 lebte / Blick auf das Schloss der pommerschen Herzöge in Stettin, wo der Hexenprozess stattfand / Theodor Fontane Gedenktafel an der Klostermauer Marianowo, anlässlich seines Besuches 1879 zu Recherchezwecken für eine Novelle über Sidonia 
©Elisabeth Becker

Jetzt noch der Werbeblock:

„DIE WINTERREISE“ im Caspar David Friedrich-Jahr 2024

Wer noch auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk ist, dem empfehlen wir den Besuch des Liederabends unseres hochgelobten Baritons Lars Grünwoldt am 11.02.2024, 17 Uhr im Kulturbahnhof Greifswald. Mit der „Winterreise“ von Franz Schubert (1797-1828) erleben Sie eines der eindrucksvollsten und rätselhaftesten Meisterwerke der Musikgeschichte. Stimmiger als mit diesem romantischen Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller kann man das Caspar David Friedrich-Jahr 2024 in Greifswald nicht beginnen. 

Informationen und Karten gibt es hier https://kuba-hgw.de/events/die-winterreise-franz-schubert-konzert-lars-gruenwoldt-andrea-rucli/

© Privat

Und nun wünschen wir Ihnen von Herzen eine besinnliche und gesegnete Weihnachtszeit und den zielgerichteten Start in ein gesundes Jahr 2024 voll Frieden und Liebe!

Ihr OPERNALE Team

©Henriette Sehmsdorf
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Newsletter September 2023

Newsletter September 2023

Liebe Freund*innen der OPERNALE, sehr geehrte Damen und Herren,

Da sind wir wieder. Nach einer langen und ausgiebigen Sommerpause freuen wir uns mit den schönen Herbsttagen Neuigkeiten berichten zu dürfen.

Dorfplatzständchen

Da das OPERNALE Festival – wie Sie es kennen und lieben – dieses Jahr aus finanziellen Gründen nicht stattfinden konnte, ließen wir uns eine Alternative einfallen, um dennoch Kultur aufs flache Land zu bringen. So veranstalteten wir im Sommer vier „Dorfplatzständchen“ in Vorpommern: In Horst und Stahlbrode begeisterten Robert Meyer am Theremin und Benjamin Saupe am Klavier die Zuschauer*innen. In Leyerhof und Gristow sorgten Joana Rueffer (Gesang) und Karen Salewski (Akkordeon/Gitarre) mit einer Mischung aus Schlagern, Chansons und Volksliedern für beste Stimmung. Quasi eine Mini-OPERNALE, die mehrere hundert Besucher*innen anlockte und auch schon für Nachahmung sorgte.

Mit freundlicher Unterstützung aus dem Vorpommernfonds.

©Elisabeth Becker

OPERNALE Spezial – HAUPTSACHE GESUND-Mensch!

In Zusammenarbeit mit der T!Raum-Initiative der Universität Greifswald arbeiten wir erstmals kollektiv an einem interaktiven Theaterstück zum Thema Gesundheit. Unter dem Motto „One health“ (eine Gesundheit) werden dabei die Beziehungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt untersucht mit dem Ziel, diese nachhaltig zu verbessern. Am vergangenen Wochenende trafen wir uns mit unseren Künstler*innen: Katja Klemt, Claudia Roick und Benjamin Saupe im Gutshaus Dönnie zum ersten inhaltlichen Aufschlag rund um die körperliche, mentale und soziale Gesundheit des Menschen. Aber was heißt gesund? Und ab wann genau ist man eigentlich krank? Und wer oder was hilft einem da am besten weiter? Tausend Aspekte und ebenso viele Fragen türmten sich vor uns auf und nicht zuletzt: Wie können wir das auch noch mit Mitteln des Theaters darstellen? Drei Tage später – diverse körperliche Übungen, intensive Diskussionen, viel Musik und 47 beschriebene Karteikarten weiter – sind wir schon ein ganzes Stück in der Stückentwicklung vorangekommen. Mehr werden wir an dieser Stelle nicht verraten. Aber bleiben Sie ruhig neugierig, bis Sie an dieser Stelle mehr zu lesen bekommen.

So viel ist schonmal sicher: Am 5. April 2024 findet die Premiere von „HAUPTSACHE GESUND-Mensch!“ in Räumen der Universität Greifswald statt.

Weitere Termine sind:

So. 07.04.24 in Klein Jasedow

Do 18.04.24 in Bröllin

Fr 19.04.24 in Jarmen

Sa 20.04.24 in Ribnitz-Dammgarten

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

© Elisabeth Becker

Neue Studentische Hilfskraft in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Elisabeth Becker

Nun darf ich mich als Autorin dieses Newsletters auch vorstellen: Ich bin 1999 in Stralsund geboren und in Grimmen aufgewachsen. Ich besuchte die Regionale Schule Robert Koch in Grimmen und absolvierte mein Abitur in Stralsund. Seit 2020 studiere ich Musikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Universität Greifswald. Meine Zeit mit der OPERNALE reicht aber schon lange zurück. 2013 kauften meine Eltern und ich eine der ersten OPERNALE-Aktien für die „Bettleroper“. Kurz darauf verteilte ich schon OPERNALE-Flyer in Grimmen. Beim Newcomerkonzert der OPERNALE in Griebenow 2016 trat ich mit meiner Gesangspartnerin als Duo auf. Im Jahre 2021 schrieb ich mit meinen Kommilitonen aus dem Kurs „Schreiben über Musik“ unter der Leitung von Verena Liu einen Text für das Programmheft „Luise Greger“. Beim OPERNALE-Festival 2022 durfte ich das Opernale-Team als Praktikantin für Konzert- und Veranstaltungsmanagement unterstützen. Da es mir so gut gefiel und ich scheinbar auch einen ganz guten Eindruck hinterlassen habe, durfte ich meine Vorgängerin in der Pressearbeit Ute Schindler, die nun in ihre verdiente Rente gehen konnte, ablösen.

Nun hat Therése, unsere fleißige Projektmitarbeiterin, ein paar Fragen an mich, die ich natürlich gern beantworte:

Therése: Was war deine erste OPERNALE? Wie alt warst Du da?

Elisabeth: Meine erste OPERNALE bei der ich im Publikum saß, war 2012 mit den Bettlerdamen. Ich war erst 12 Jahre alt und total beeindruckt. Die Stimmen von Amelie Saadia, Barbara Ehwald und Katja Klemt im Griebenower Schloss haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sodass wir viele weitere OPERNALE-Festivals besuchten.

Therése: Spielst Du ein Instrument oder singst Du? Wer ist dein*e Lieblingskomponist*in?

Elisabeth: Ich habe mit 10 Jahren angefangen, Gitarre zu spielen und dazu zu singen. Auf dem Klavier kann ich mich leider nur laienhaft begleiten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden! Ich singe für mein Leben gern, egal ob Oper, Jazz, Pop- oder Rockmusik. Von allen Komponist*innen, die ich kenne und liebe muss ich gestehen, dass Mozart mich immer noch am meisten beeindruckt. Meine erste Oper war damals die Zauberflöte und sie hält bis heute eine wichtige Stelle in meinem Herzen.

Therése: Was liebst Du an deiner Arbeit beim OPERNALE-INSTITUT?

Elisabeth: Die Vielseitigkeit meiner Aufgaben. Dass ich eben nicht nur stille Beobachterin bin, sondern dass ich mitmachen darf und sogar dazu ermutigt werde. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist, dass meine Meinung und meine Ansichten tatsächlich gehört werden. Hier werden Entscheidungen kollektiv getroffen. Das hatte ich bisher in noch keinem anderen Umfeld erlebt. Und natürlich die Arbeit so dicht an Musiktheater. Ich liebe das Musiktheater.

Therése: Danke für die Antworten und nochmal herzlich willkommen, Elisabeth!

© Lena Hollatz

In diesem Sinne verbleiben wir mit herzlichen Grüßen
Ihr OPERNALE Team

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OPERNALE special – Hauptsache gesund!

OPERNALE special – Hauptsache gesund!

Wir freuen uns sehr, Partner der T!Raum-Initiative der Universität Greifswald zu sein, die mit einem mehrjährigen Projekt Vorpommern zu einer gesundheitsfördernden Region gestalten will. Unter dem Motto „One health“ (eine Gesundheit) werden dabei die Beziehungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt untersucht mit dem Ziel, diese nachhaltig zu verbessern. Wir bringen unsere Erfahrungen langjähriger Kulturarbeit auf dem Land ein und stellen diese zum ersten Mal in den Dienst der Wissenschaft. Das heißt, wir tragen die Anliegen und Forschungsergebnisse der Wissenschaft dorthin, wo die Menschen leben. Das machen wir natürlich mit unseren altbewährten Mitteln, mit denen des Theaters.

Unsere erste Stückentwicklung heißt „Hauptsache gesund – Mensch!“ und wird im April 2024 mit den Künstler*innen Claudia Roick, Katja Klemt und Benjamin Saupe– alle aus verschiedenen OPERNALE-Produktionen der letzten Jahre bekannt – aufgeführt werden.  Freuen Sie sich also schon jetzt auf einen spannenden Abend, der verschiedene Aspekte der menschlichen Gesundheit auf performative, innovative und partizipative Weise durchpflügt. Sie werden mitgenommen in eine unterhaltsame Inszenierung zu einem Thema, bei dem jeder ein Experte ist und etwas zu sagen hat.

Am 5. April 2024 findet die Premiere im Hörsaal Alte Frauenklinik der Universität Greifswald statt. Weitere Termine sind:

  • 7.04.2024 Klanghaus Klein Jasedow
  • 18.04.2024 Schloss Bröllin
  • 19.04.2024 Kulturzentrum Jarmen
  • 20.04. Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten 

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 

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Newsletter Juni 2023

Newsletter Juni 2023

Liebe Freund*innen der OPERNALE, sehr geehrte Damen und Herren,

nun gibt es endlich wieder Neuigkeiten aus dem Opernale INSTITUT für Musik & Theater in Vorpommern zu berichten und voilà, da sind sie:

Dorfplatzständchen

Schon immer haben wir Musik aufs Land gebracht. Das machen wir auch in diesem Sommer, nur etwas kleiner und feiner im neuen Format der Dorfplatzständchen. Mit unseren Stammkünstler*innen Benjamin Saupe, Joana-Maria Rueffer und Karen Salewski geht es an Häfen und auf Dorfplätze in Vorpommern. Den Auftakt dieser Reihe macht Benjamin Saupe an der Ney-Flöte mit seinem Kollegen Robert Meyer am Theremin am Sonntag, den 11.06.23 um 11.00 Uhr in Horst b. Grimmen auf dem Platz vor der Kirche zur 700 Jahrfeier des Ortes.

Weitere Termine sind:

mit Karen Salewski und Joana-Maria Rueffer: 

01.07.23 um 15 auf dem Dorfplatz in Leyerhof
02.07.23 um 15 Uhr am Hafen von Gristow

mit Benjamin Saupe und Robert Meyer: 

09.07.23 um 15 Uhr am Hafen von Stahlbrode

Alle Auftritte sind kostenfrei und für jeden zugänglich. Kommen Sie vorbei und verweilen ein bisschen!

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Fonds für Vorpommern und des östlichen Mecklenburgs 

©Elisabeth Becker

AHOI Greifswald!
Am 21.06.2023 um 16 Uhr tritt unser unschlagbares Hafenduo im Hof des St. Spiritus in Greifswald im Rahmen der Fête de la musique auf:
Wirtin Sunny und Küchenhilfe Tina, zwei Frauen im besten Alter, streiten in ihrer Kneipe übers Gehen oder Bleiben in Vorpommern und darüber, ob Oper oder Schlager besser ist. Das geschieht spritzig verbal und natürlich musikalisch vielfältig vom maritimen Schlager bis zur Opernarie auf hoher See. Viele Evergreens in dichter Abfolge wie „Ein Schiff wird kommen“, „Seeräuber Jenny“, „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“, „Sentas Ballade“, „Blau wie das Meer“ „Surabaya Jonny“ u.v.m. verpassen Ihrem Emotionshaushalt eine wahre Kneippkur.
Das Stück entstand 2020 anlässlich des Landes-Jubiläums „30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern“ und geht seitdem auf maritime Kneipentour von der Peene über die Trebel bis zur Recknitz. Nun also erstmals am Ryck: AHOI! Mit den Opernale-Solistinnen Joana-Maria Rueffer (Schauspiel & Gesang) und Karen Salewski (Akkordeon, Gitarre & Gesang).
Nähere Informationen: https://www.kulturzentrum.greifswald.de/event/fete-de-la-musique-im-st-spiritus-mit-radio-98eins/

© Henriette Sehmsdorf

Möchten Sie einen Vorgeschmack?
Unser Trailer für das Hafenduo ist ab jetzt auf YouTube. (YouTube Trailer gleich hier verlinken)
Ob für Geburtstagsfeiern, Jubiläen oder weil sie Ihren Angestellten etwas Besonderes bieten wollen. Das Opernale Hafenduo bringt gute Laune, etwas Nostalgie und vor allem Vorfreude auf das, was das Leben uns noch Schönes zu bieten hat.
Buchen Sie jetzt unter: buero@opernale.de

©Susanne Henne

Aussichten auf kommende Projekte: OPERNALE special – Hauptsache gesund!
Immer wieder werden wir gefragt, wann denn mit dem nächsten OPERNALE-Festival zur rechnen ist. Leider können wir dazu keine Aussage treffen, da wir seit Monaten auf einen Zuwendungsbescheid des Fördermittelgebers warten.
Aber währenddessen sind wir nicht untätig und konzipieren andere spannende Projekte! Wir freuen uns sehr, Partner der T!Raum-Initiative der Universität Greifswald zu sein, die mit einem mehrjährigen Projekt Vorpommern zu einer gesundheitsfördernden Region gestalten will. Unter dem Motto „One health“ (eine Gesundheit) werden dabei die Beziehungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt untersucht mit dem Ziel, diese nachhaltig zu verbessern. Wir bringen unsere Erfahrungen langjähriger Kulturarbeit auf dem Land ein und stellen diese zum ersten Mal in den Dienst der Wissenschaft. Das heißt, wir tragen die Anliegen und Forschungsergebnisse der Wissenschaft dorthin, wo die Menschen leben. Das machen wir natürlich mit unseren altbewährten Mitteln, mit denen des Theaters.
Unsere erste Stückentwicklung heißt „Hauptsache gesund – Mensch!“ und wird im April 2024 mit den Künstler*innen Claudia Roick, Katja Klemt und Benjamin Saupe – alle aus verschiedenen OPERNALE-Produktionen der letzten Jahre bekannt – aufgeführt werden. Freuen Sie sich also schon jetzt auf einen spannenden Abend, der verschiedene Aspekte der menschlichen Gesundheit auf performative, innovative und partizipative Weise durchpflügt. Zu viele Fremdworte? Keine Sorge! Sie werden mitgenommen in eine unterhaltsame Inszenierung zu einem Thema, bei dem jeder ein Experte ist und etwas zu sagen hat.
Am 5. April 2024 findet die Premiere in Räumen der Universität Greifswald statt. Weitere Termine und Orte folgen.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 

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Doing art and/or culture in rural areas – perspectives from Western Pomerania

Think rural in the Baltic sea region - round table im Rahmen der internationalen Fachtagung in Greifswald

Unter dem Motto “think rural in the Baltic sea region” fand am 24.03.2023 ein round table im Rahmen der internationalen Fachtagung in der Aula der Universität Greifswald statt. Das Opernale INSTITUT für Musik und Theater in Vorpommern gibt dem Land seit über 11 Jahren eine klangvolle Stimme und konnte somit Erfahrungen und Perspektiven mit den Teilnehmer*innen der Tagung teilen.

Joana-Maria Rueffer (Gesang) und Benjamin Saupe (Klavier) interpretierten Lieder von der aus Greifswald stammenden Komponistin Luise Greger.

Moderation: Professorin Dr. Gesa zur Nieden
Henriette Sehmsdorf (Künstlerische Leitung OPERNALE)
Holger Stark (Galerie Wolkenbank kunst+räume)

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Luise Greger in Greifswald – Memoriam Friederike Schnepf

Luise Greger in Greifswald - Memoriam Friederike Schnepf

Am 26.02.23 veranstaltete der Opernale e.V. in Zusammenarbeit mit Lars Grünwoldt einen Salonabend im ehemaligen Wohnhaus Luise Gregers in Greifswald. Dieser Abend war auch Friederike Schnepf gewidmet, die bei der Opernale 2021 die Junge Luise verkörperte. Sie verunglückte letztes Jahr tödlich bei einem Verkehrsunfall. Durch eine abwechslungsreiche Zusammenstellung von Liedern und Briefen Gregers, war es den Mitwirkenden gelungen die Gäste wieder einmal zu begeistern. Direkt nach der Vorstellung wurde eine Publikumsrezension zum Opernale Festival 2021 von einem der Gäste vorgetragen. Die schönsten Lieder waren an dem Abend zu hören, eindrücklich interpretiert von Joana-Maria Rueffer, Floriane Werner und Lars Grünwoldt. Benjamin Saupe begleitete sie am Flügel. Anschließend luden Lars Grünwoldt und seine Frau zu einem kleinem Imbiss ein wobei alle ins Gespräch und Erinnerungen austauschten. 

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OPERNALE mit “Luise Greger” in Berlin

Am 17. Oktober 2022 gastierte die OPERNALE in Berlin. In der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund wurde noch einmal das Erfolgsstück aus dem Jahr 2021 “Luise Greger, eine pommersche Gans” aufgeführt. Etwa 200 Gäste, darunter auch Luises Urenkel Helmut Greger, waren gekommen. Begrüßt wurden sie von Jutta Bieringer, Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes MV beim Bund. Sie würdigte in ihrer Ansprache das Engagement des Opernale e.V., dessen Team mit dem Festival auf Tour seit über 10 Jahren Musik in den ländlichen Raum Vorpommerns bringe und dabei auch bemerkenswerte pommersche Frauen wiederentdecke. Luise Greger (1861- 1944) ist eine von ihnen. Das Musiktheaterwerk von Henriette Sehmsdorf widmet sich dem Leben und Schaffen dieser in Greifswald geborenen Komponistin, Pianistin und Sängerin. Über 100 Kompositionen hat sie geschaffen. Die schönsten  Lieder waren an dem Abend zu hören, eindrücklich interpretiert von Joana-Maria Rueffer in der Titelpartie, Friederike Schnepf als junge Luise und Lars Grünwoldt u.a. als Sohn Helmuth. Benjamin Saupe begleitete sie am Flügel.
Das Publikum dankte mit langem Applaus. Beim anschließenden Empfang im Foyer gab es noch viele anregende Gespräche mit Urenkel Helmut Greger und den Künstlern.

 

 

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Über 1 100 Besucher bei der OPERNALE 2022

Mit dem Schauspiel „Stundl am Meer“, einer Inszenierung der Theaterwerft Greifswald, ging am Sonntagabend in Grimmen das Festival der kulturellen Breite zu Ende. Die OPERNALE hatte dazu Künstlerinnen und Künstler eingeladen, um auf die Belange der Kultur und ihrer Potentiale aufmerksam zu machen. In mehr als 20 Programmen erlebte das Publikum Orchester- und Instrumentalmusik, Solo- und Chorgesang, Schauspiel, Musik- und Figurentheater sowie Tanz von Folklore bis zum modernen Ausdruckstanz. Unter den 290 Mitwirkenden waren u.s. das Landespolizeiorchester, das Jugendblasorchester Grimmen, die Theatergruppen U100 und De Pommerschen Engelspierken, der Stadtchor Grimmen, die Singakademie Stralsund, der Chor Solala! aus Greifswald, das Wossidlo Folklore-Ensemble und als Gast aus Dresden „Das Geometrische Ballett“. Das Schnuppe Figurentheater spielte für die Jüngsten und die OPERNALE selbst hatte das Festival mit ihrem Erfolgsstück „Luise Greger, eine pommersche Gans“ eröffnet. Zudem gab es Workshops für Schülerinnen und Schüler und Veranstaltungen zum Mitmachen. Walking Acts von „Allfons der Ballonfahrer“ und einer 4,20 m großen Nosferatour Figur sorgten in den Straßen der Trebelstadt für Aufmerksamkeit. Alle Mitwirkenden bewiesen künstlerische Professionalität und vermittelten eindrucksvoll wie viel Freude künstlerisches Schaffen macht und bringt. Mehr als 1100 Besucher haben das miterlebt.

 „Wir sind überzeugt, dass es zukünftig immer mehr darauf ankommen wird, dass wir uns als Vertreter einer Kultur – als Amateure, Vertreter der Breiten-, Sozio- und Hochkultur, der Kulturinstitutionen und der freien Szene – solidarisch zeigen und miteinander unterhaken. „One culture“ ist der Claim, betonte Henriette Sehmsdorf, Künstlerische Leiterin der OPERNALE das Anliegen des diesjährigen Festivals. Wie wichtig dies ist, wurde auch bei der Podiumsdiskussion am ersten Tag deutlich. Gerade sind Künstler und Ensembles wieder dabei, sich nach der Pandemie die Bühnen zurück zu erobern, droht die neue Krise. Die Kultur muss aber zur Grundversorgung gehören, weil sie nicht nur Bildungsaufgaben hat, sondern auch ein wichtiges gesellschaftliches Bindemittel ist, fordern die Kulturschaffenden.

 

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Karten für das Festival – wir freuen uns auf Sie!

Karten für das Festival – wir freuen uns auf Sie!

Achtung! Für unser Festival “ACHTUNG VIELFALT! ” vom 22. bis 25. September in Grimmen können Sie jetzt Ihre Karten kaufen.

Kartenvorverkauf

  • Kulturhaus “Treffpunkt Europas” Grimmen
    Dienstag 8- 12 Uhr, Donnerstag 10-12 Uhr und 13 Uhr – 17 Uhr
    Telefonisch werden unter (038326 2424) Montag und Feitag von 8:00 Uhr – 12:00 Uhr Reservierungen entgegengenommen.
  • OPERNALE – Stand beim Parkfest Grimmen vom 16. bis 19. Juni
  • In allen mvticket.de – Vorverkaufsstellen

Karten online mvticket.de

Preise zwischen 10 € und 25 €. Ermäßigungen für Senior*innen. Kinder, Jugendliche, ALG II-Empfänger*innen: 5 €
Der Festivalpass kostet 75 Euro – eine Karte für a l l e Veranstaltungen.

10.06.2022

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Opernale-Festival-Aktie mit Spende für Ukraine

Opernale-Festival-Aktie mit Spende für Ukraine

Mit der Opernale-Festival-Aktie 2022 setzt die OPERNALE auch in diesem Jahr die besondere Tradition der Mittelakquise fort. Aber mit dem Krieg in der Ukraine hat sich unsere Welt verändert. Und so wollen auch wir einen Beitrag zur Hilfe der vor diesem Krieg in ihrer Heimat geflüchteten Menschen leisten. Mit dem Erwerb der Aktie im Nennwert von 120,- € unterstützen die Aktionäre unser Festival der kulturellen Breite “Achtung Vielfalt!”. Sie ist eine Ehrenkarte – für den kostenfreien Besuch a l l e r Festival-Veranstaltungen. Einen Spendenanteil von ca. 50,- €  werden wir für musikalische Projekte mit geflüchteten Menschen aus der Ukraine einsetzen und ihnen die Möglichkeit geben, unser Festival kostenfrei zu besuchen.

 

05.03.2022